Herminator ohne Probleme beim ersten Schneetraining Der Der Herminator stand am Dienstag auf dem Gletscher in Sölden erstmals seit über sieben Monaten und seiner Knie-Operation im vergangenen März wieder auf den Ski und gab sich danach äußerst zuversichtlich.
Mit sehr viel Spaß bei der Sache "Ich bin sehr positiv überrascht. Und das ist eigentlich das Beste, was man sagen kann", freute sich Hermann. Der Herminator absolvierte in Sölden bei strahlenden Sonnenschein auf einer rennmäßig sehr harter Piste zahlreiche freie Fahrten, erhöhte dabei von Mal zu Mal den Druck und hatte dennoch sichtlich Spaß. "Als ob nie was gewesen wäre" Weder das operierte rechte Knie noch die unlängst beim Mountainbiken erlittene Schienbeinverletzung machten Probleme. Hermann schrieb zudem zahlreiche Autogramme und wird auch am Mittwoch nochmals das gleiche Programm absolvieren. "Ich kann mich nur immer wieder über meinen Körper und seine Regenerationsfähigkeit wundern", sagte ein gut gelaunter Herminator nach seinem ersten Skitag, der unter dem Motto "Gewöhnung ans Gerät" stand. Zudem hielt er fest: "Gegen das, was früher bei mir war, ist das jetzt ein Schnupfen!"
Wenige Wochen genügen, um rennfit zu sein Wann der Herminator wieder mit dem rennmäßigen Stangentraining beginnen kann, ist noch offen. Dem Flachauer genügen dank seiner Routine freilich wenige Wochen, um rennfit zu sein. Bewiesen hat er das nicht nur nach seinem seinerzeitigen Comeback nach dem Motorrad-Unfall sondern auch im Vorjahr, als er verletzt nach Kanada geflogen war und dann nach fast dreijähriger Sieglosigkeit im Super-G von Lake Louise seine 54. Weltcupsieg gefeiert hatte... |